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Beschreibung

Das Handbuch Destroyer of Worlds enthält ein Spielszenario, Karten und weiteres Spielmaterial für das Rollenspiel Alien RPG.

Das Handbuch ist auf Englisch. Zum Spielen benötigst du das Grundregelwerk oder das Starter Set.


Destroyer of Worlds ist ein vollständiges filmisches Szenario für das ALIEN-Rollenspiel, geschrieben vom Sci-Fi-Autor Andrew E.C. Gaska. In Destroyer of Worlds schlüpfen die Spieler in die Rollen von Colonial Marines. Das Szenario ist für 3-5 Spieler plus Game Mother ausgelegt und ist ein Spießrutenlauf durch die Hölle. Plane etwa drei Spielsitzungen für den Abschluss ein.

Dieses Box-Set enthält::

  • Das Hauptszenario-Buch Destroyer of Worlds.
  • Eine riesige doppelseitige Karte (Format 864x558 mm) mit der Kolonie Ariaricus auf der einen und der Bodenbasis des Weltraumaufzugs Fort Nebraska auf der anderen Seite.
  • Fünf vorgefertigte Charaktere zum Spielen.
  • Spezielle Karten für Waffen, Fahrzeuge und persönliche Ziele.
  • Spielerkarten und Handouts.

HINWEIS: Das ALIEN RPG Grundregelwerk ODER das ALIEN RPG Starter Set wird zum Spielen von Destroyer of Worlds benötigt.

Produktdetails

Welt
Alien
Bindung
Taschenbuch
ISBN
9789189143050
Sprache
Angličtina
Erscheinungsjahr
2020
Parameter
Gewicht: 900 g
EAN
9789189143050
Produktcode
48861

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Wie Bewertungen funktionieren?

David M. 

Enthält Spoiler: Destroyer of Worlds ist ein offizielles filmisches Szenario für das Alien RPG. Die Spieler schlüpfen darin in die Rollen von Colonial Marines (und anderen), die inmitten von Protesten, Sabotageakten und einem drohenden Bürgerkrieg auf den Eisplaneten Ariarcus geschickt werden. Anfangs sieht alles nach einer Standard-Militärmission aus – ein paar Deserteure aufspüren. Doch die Lage eskaliert schnell und verwandelt sich in einen Paranoia-Horror mit Xenomorphen. Die Atmosphäre ist großartig, aber als Spielleiter musste ich einige Hürden überwinden.

Atmosphäre. Dieses Abenteuer bietet eine starke Welt. Ariarcus wirkt wie ein glaubwürdiger, lebendiger Ort, der gerade auseinanderfällt. Die Spieler fühlen sich nicht wie Helden, sondern wie Spielfiguren in einem größeren Spiel, das sie zermahlen hat, bevor sie die Regeln überhaupt verstanden haben. Stress, Misstrauen, Unsicherheit – das alles funktioniert hier tadellos.

Die Struktur in drei Akten hilft dabei, das Tempo zu halten und Informationen zu dosieren. Jeder Akt steigert die Spannung, bis alles explodiert. Die Agenden der einzelnen Charaktere (einschließlich persönlicher Interessen, Geheimnisse und Ziele) erzeugen Konflikte innerhalb der Gruppe, was das Alien RPG hervorragend unterstützt. Ich schätze auch die grafische Gestaltung sehr – die Karte der Kolonie, atmosphärische Illustrationen, vorgefertigte Charaktere. Das alles hilft Spielleitern und Spielern, tief in das Spiel einzutauchen.

Dieses Szenario zu leiten ist nicht einfach. Es gibt wirklich viele Charaktere, Orte und Fraktionen – UPP, Company, Rebellen, Marines, zivile Führung… Alle haben ihre eigenen Motivationen, Verbündeten und Interessen, aber im Text ist das oft nicht übersichtlich zusammengefasst. Ich musste mir eigene Tabellen erstellen, sonst hätte ich den Überblick verloren.

Ein weiterer Punkt: Die Freiheit der Spieler ist ein wenig eine Illusion. Das Szenario deutet zwar Offenheit an, aber einige Schlüsselszenen sind fest an bestimmte Orte und Charaktere gebunden. Wenn sich die Spieler entscheiden, einen anderen Weg zu gehen oder etwas zu umgehen, kann das Ganze den Sinn verlieren, und ich musste viel improvisieren.

Der Xenomorph taucht erst später auf – was für die Spannung in Ordnung ist, aber es kann auch unausgewogen wirken. Der erste Akt ist eher militärische Action und Ermittlung, der zweite und dritte gehen dann in den Survival-Horror über. Wenn die Spieler zu früh in den „Rambo“-Modus schalten, zerfällt die Atmosphäre der Angst leicht.

Technisch fehlten mir praktische Hilfsmittel: Charakterlisten an einem Ort, eine Zeitleiste der Ereignisse, Zusammenhänge zwischen Orten und Informationen. Einige Karten entsprechen zudem nicht der Beschreibung im Szenario – zum Glück konnte ich das während des Spiels anpassen, aber Anfänger könnten hier Probleme bekommen.

Destroyer of Worlds ist ein exzellentes Szenario – spannend, dicht, atmosphärisch. Aber es ist kein Selbstläufer. Es erfordert viel Vorbereitung und die Fähigkeit zur Improvisation. Wenn du eine Gruppe hast, die keine Angst vor schweren Entscheidungen, internen Konflikten und Horror im Stil von Aliens hat, wird es sich lohnen. Erwarte nur nicht, dass dich das Szenario bei allem an die Hand nimmt – du wirst vieles selbst im Auge behalten müssen.

Obsahuje spoilery: Destroyer of Worlds je oficiální cinematic scénář pro Alien RPG. Hráči se v něm chopí rolí koloniálních mariňáků (a nejen jich) vyslaných na ledovou planetu Ariarcus uprostřed protestů, sabotáží a hrozící občanské války. Zpočátku to vypadá jako standardní vojenská mise – najít pár dezertérů. Ale velmi rychle se věci zvrtnou a situace sklouzne do paranoia hororu se xenomorfy. Atmosféra je výborná, ale jako GM jsem musel překonat pár zásadních překážek.

Atmosféra. Tohle dobrodružství má silný svět. Ariarcus působí jako věrohodné, žijící místo, kde se něco rozpadá. Hráči se necítí jako hrdinové, ale jako figurky ve větší hře, která je semlela dřív, než pochopili pravidla. Stres, nedůvěra, nejistota – to všechno tu funguje bezvadně.

Struktura ve třech aktech pomáhá udržet tempo a dávkovat informace. Každý akt posune napětí o kousek dál, až to celé vybuchne. Agendy jednotlivých postav (včetně osobních zájmů, tajemství a záměrů) vytvářejí konflikty uvnitř skupiny, což Alien RPG podporuje. Hodně oceňuji i grafické zpracování – mapa kolonie, atmosférické ilustrace, předpřipravené postavy. To všechno pomáhá GMovi i hráčům se do hry ponořit.

Vést tenhle scénář není jednoduché. Má opravdu hodně postav, lokací a frakcí – UPP, Company, rebely, mariňáky, civilní velení… Všechny mají svoje motivace, spojence a zájmy, ale v textu to často není přehledně sepsané. Musel jsem si udělat vlastní tabulky, jinak bych se v tom ztratil.

Další věc: hráčská volnost je trochu iluze. Scénář sice naznačuje otevřenost, ale některé klíčové scény jsou pevně svázané s konkrétními místy a postavami. Pokud se hráči rozhodnou jít jinudy nebo něco obejít, může to celé přestat dávat smysl a musel jsem hodně improvizovat.

Xenomorf se objevuje později – což je v pořádku z hlediska napětí, ale zároveň to může působit nevyváženě. První akt je víc o vojenské akci a vyšetřování, druhý a třetí už jdou do survival hororu. Pokud hráči přejdou do „Rambo“ módu moc brzo, atmosféra strachu se snadno rozpadne.

Technicky mi chyběly praktické pomůcky: seznamy postav na jednom místě, časová osa událostí, návaznosti mezi lokacemi a informacemi. Některé mapy navíc neodpovídají popisu ve scénáři – naštěstí jsem to zvládl upravit za pochodu, ale začátečník by mohl mít problém.

Destroyer of Worlds je výborný scénář – napínavý, hutný, atmosférický. Ale není to jednoduchá jízda. Vyžaduje hodně přípravy a schopnost improvizace. Pokud máte skupinu, která se nebojí těžkých rozhodnutí, vnitřních konfliktů a hororu ve stylu Aliens, bude to stát za to. Jen nepočítejte s tím, že vás scénář podrží ve všem – budete si muset spoustu věcí uhlídat sami.

vor 1 Jahr
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